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		<title>Deutsche BKK – Wir reden Klartext</title>
		<link>http://www.deutschebkk-klartext.de/</link>
	<description>Aktuelle Beiträge von der Deutschen BKK - Wir reden Klartext</description><language>de</language><image>
		<title>Deutsche BKK – Wir reden Klartext</title>
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	<width>211</width><height>43</height><description>Aktuelle Beiträge von der Deutschen BKK - Wir reden Klartext</description></image><generator>TYPO3 - get.content.right</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><lastBuildDate>Thu, 08 Jul 2010 16:51:00 +0200</lastBuildDate><item>
	<title>Deutschland im Fußballfieber - Bundesregierung erhöht Beitragssatz</title>
	<link>http://www.deutschebkk-klartext.de/nc/startseite/datum/deutschland-im-fussballfieber-bundesregierung-erhoeht-beitragssatz/</link>
<description>Eines muss man der Koalition lassen: Der Zeitpunkt ist gut gewählt. Während Deutschland im Fußballfieber ist, verkündet die Bundesregierung, dass die Belastungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer steigen. Das Defizit der gesetzlichen Krankenversicherung von 11 Mrd. Euro für 2011 soll in etwa zur...</description><content:encoded><![CDATA[
	<p>Fest steht: Gesundheit wird teurer. Der Beitragssatz steigt ab 1.1.2011 von 14,9 auf 15,5 Prozent. Der Arbeitgeberbeitrag soll dann auf dem Niveau von 7,3 festgeschrieben werden. Der einkommensunabhängige Zusatzbeitrag kann zukünftig ohne Einkommensprüfung und in beliebiger Höhe erhoben werden. Derzeit muss bei mehr als 8 Euro Zusatzbeitrag das Einkommen durch die Krankenkassen geprüft werden.</p>
	<p>Ein Sozialausgleich für Geringverdiener und Rentner mit kleineren Renten erfolgt über den Arbeitgeber oder die Rentenversicherung. Dieser Sozialausgleich - von dem noch niemand so genau weiß, wie er funktionieren soll - basiert auf einem durchschnittlichen Zusatzbeitrag, den das Bundesversicherungsamt zu Jahresbeginn errechnet. Er wird gezahlt, sobald die Grenze von 2 Prozent des sozialversicherungspflichtigen Einkommens überschritten wird. </p>
	<p>So weit die Fakten. In den Eckpunkten ist auch formuliert, wie zukünftige Defizite in der GKV finanziert werden:&quot;Unvermeidliche Ausgabensteigerungen werden durch Zusatzbeiträge der Versicherten finanziert&quot;. </p>
	<p>Die Deutsche BKK setzt alles daran, die Belastungen der Versicherten so gering wie möglich zu halten. Schade, dass sich die Regierung den Sparvorschlägen des GKV-Spitzenverbandes nicht anschließen wollte. Ohne Begrenzung der Ausgaben und ohne Hebung der Effizienzreserven im Gesundheitswesen - sei es bei Arzneimitteln, Ärzten oder Krankenhäusern - wird es nicht gehen. Da ist die Politik noch gefordert.</p>
	]]></content:encoded><category>Gesundheitspolitik</category>
<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 16:51:00 +0200</pubDate>
</item><item>
<title>Wieviel darf Wahlfreiheit kosten?</title>
<link>http://www.deutschebkk-klartext.de/nc/startseite/datum/wieviel-darf-wahlfreiheit-kosten/</link>
<description>Die Bundesregierung plant im Zuge einer Arzneimittelreform ab nächstes Jahr die Ausweitung der Wahlmöglichkeit für Versicherte. Also doch lieber die teure Orginal-Pille anstatt das kostengünstigere Rabattmedikament.</description><content:encoded><![CDATA[
<p>Für Versicherte ist die sogenannte Mehrkostenregelung im Rahmen der Kostenerstattung nichts Neues. Wird z.B. beim Zahnersatz oder bei Hilfsmitteln die teurere Alternative zur Regelversorgung gewählt, muss die Differenz aus eigener Tasche bezahlt werden. Nach den Vorstellungen der Koalition soll ab 2011 die Möglichkeit eröffnet werden, in der Apotheke ein anderes als das rabattierte Produkt zu wählen.&nbsp; Bislang gilt seit 2007 die Verpflichtung, dass der Apotheker bei einem entsprechenden Rezept des Arztes das Arzneimittel abgeben muss, mit dem die Krankenkasse des Versicherten einen Rabattvertrag geschlossen hatte. Die Vorteile für Krankenkasse und Versicherten liegen auf der Hand: Krankenkassen können mit den Arzneimittelherstellern Rabatte aushandeln und die Preissenkung an die Versicherten in Form von Zuzahlungsbefreiungen für das entsprechende Produkt weitergeben. Billiger ist nicht gleich schlechter oder anders ausgedrückt: Teurer bedeutet nicht gleich bessere Qualität. Die Ausweitung der&nbsp; Wahlfreiheit ist nicht per se abzulehnen. Aber die Wahlmöglichkeit bei Rabatt-Arzneimitteln stärkt die pharmazeutischen Hersteller. Auf Kosten der Versicherten. Denn das Orginal-Präparat ist mit einer Eigenbeteiligung verbunden. Ist es das wert? Sagen Sie uns Ihre Meinung.</p>
]]></content:encoded><category>Gesundheitspolitik</category>
<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 12:29:00 +0200</pubDate>
</item><item>
<title>Auslandsreisekrankenversicherung für alle Versicherten</title>
<link>http://www.deutschebkk-klartext.de/nc/startseite/datum/auslandsreisekrankenversicherung-fuer-alle-versicherten/</link>
<description>Die Deutsche BKK sichert ab sofort alle Versicherten automatisch weltweit und kostenfrei auch im Ausland ab.</description><content:encoded><![CDATA[
<p>Für alle Versicherten der Deutschen BKK ist ab dem 1. Juli 2010 die Absicherung bei privaten Urlaubsreisen im Leistungspaket inbegriffen. Das Besondere an dieser weltweit gültigen &quot;Inklusivversicherung&quot;: Versicherte müssen vor der Reise an nichts denken. Wenn im Urlaub tatsächlich etwas passiert, werden nach der Reise einfach die Belege der Behandlung bei der Krankenkasse eingereicht. </p>
<p>Die Auslandsreisekrankenversicherung deckt alle privaten Urlaubsreisen im Jahr ab, bis zu jeweils sechs Wochen. Erstattet werden den Versicherten alle Kosten bei akuten Behandlungen, einschließlich Krankenhausaufenthalten, ärztlich verordneter Arzneimittel und des Rücktransports ins Heimatland.</p>
]]></content:encoded><category>Medizin</category>
<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 13:33:00 +0200</pubDate>
</item><item>
<title>Verantwortung für Versicherte: DEUTSCHE BKK schließt regionale Versorgungslücken</title>
<link>http://www.deutschebkk-klartext.de/nc/startseite/datum/verantwortung-fuer-versicherte-deutsche-bkk-schliesst-regionale-versorgungsluecken/</link>
<description>Die DEUTSCHE BKK stellt die individuellen Bedürfnisse der Versicherten in den Mittelpunkt und investiert in die passende Versorgung, z.B. mit Projekten wie „Ihre Gesundheitsassistentin“. Im Dialog mit der Politik macht sie immer wieder auf Versorgungslücken aufmerksam und zeigt Lösungen auf. So...</description><content:encoded><![CDATA[
<p>Achim Kolanoski, Vorstandsvorsitzender der DEUTSCHEN BKK: „Die medizinisch ausgebildeten Gesundheitsassistentinnen in Braunschweig und Wolfsburg sind das Bindeglied zwischen den Sektoren des Gesundheitssystems. Sie helfen Patienten bei Gesprächen mit Ärzten und Schwestern, kümmern sich um reibungslose Übergänge von der stationären Behandlung zur Rehabilitation oder vermitteln Kontakte zu Kureinrichtungen.“ Ihre fachlichen Kenntnisse und ihr Netzwerk helfen den Patienten, mit ihrer Krankheit besser umzugehen bzw. schneller gesund zu werden.</p>
<p>Die Bundestagsabgeordnete Dr. Carola Reimann begrüßt derartige innovative Ansätze: „Wenn wir für alle Versicherten in Deutschland auch in Zukunft qualitativ hochwertige medizinische Versorgung sicherstellen wollen, ist es essenziell, dass stärker Hand in Hand gearbeitet wird. Niedergelassene Ärzte, Kliniken und Reha-Einrichtungen müssen ebenso zusammenarbeiten wie die Politik und Krankenversicherungen die Finanzierung der Versorgung gewährleisten müssen.“</p>
<p>Um ihren Versicherten auch weiterhin die passende Versorgung bieten zu können, fordert die DEUTSCHE BKK eine stabile und planbare Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Das Projekt „Ihre Gesundheitsassistentin“ zeigt, dass Investitionen die Qualität der Versorgung verbessern und gleichzeitig Kosten einsparen können.</p>
]]></content:encoded><category>Medizin</category>
<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 08:40:00 +0200</pubDate>
</item><item>
<title>Einsparungen sind Gebot der Stunde</title>
<link>http://www.deutschebkk-klartext.de/nc/startseite/datum/einsparungen-im-gesundheitswesen-sind-das-gebot-der-stunde/</link>
<description>Qualität und Wirtschaftlichkeit schließen sich nicht aus. „Die Summen, die für ungeeignete Behandlungen ausgegeben werden, sind erheblich“, sagte Jürgen Windeler der Frankfurter Rundschau am 9.Juni. Dies seien Milliardenbeträge, „und nicht nur einstellige“. Bevor man über die Rationierung...</description><content:encoded><![CDATA[
<p>Die Deutsche BKK unterstützt die Aussagen von Jürgen Windeler, dem künftigen Leiters des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nachdrücklich. In vielen medizinischen Bereichen gibt es ein nicht zu geringes Einsparungspotenzial. Das Kriterium Wirtschaftlichkeit und Qualität der Versorgung muss einen höheren Stellenwert bekommen. So lassen Studien zum Beispiel Zweifel am Nutzen arthroskopischer Operationen aufkommen. Die Operationen werden häufig durchgeführt, dem Zweifel aufgrund der Studien wird jedoch nicht nachgegangen. Die Krankenkassen bezahlen. Weitere Beispiele und mehr Informationen finden sich im neuen „dialog“ der Deutschen BKK.</p>
]]></content:encoded><category>Zahlen</category>
<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 12:40:00 +0200</pubDate>
</item><item>
<title>Hochkostenfälle lassen Krankenkassen bluten</title>
<link>http://www.deutschebkk-klartext.de/nc/startseite/datum/hochkostenfaelle-lassen-krankenkassen-bluten/</link>
<description>Hochkostenfälle belasten die Krankenkassen in außergewöhnlicher Weise. Extrem teure Krankheiten wie die Hämophilie (Bluterkrankheit), Stoffwechselstörungen, aber auch Multimorbidität (das gleichzeitige Auftreten mehrerer Erkrankungen) schlagen überproportional zu Buche. Fast 4 Millionen Minus...</description><content:encoded><![CDATA[
<p>Die Deutsche BKK ist für alle ihre Versicherten da und sieht sie nicht als Kostenfaktoren, sondern als Menschen, die Hilfe benötigen. Der strategische Schwerpunkt der Krankenkasse liegt sogar ausdrücklich auf der Versorgung Kranker. Dennoch lässt sich ein gravierendes finanzielles Problem nicht wegdiskutieren: Extrem teure Krankheiten und Multimorbidität werden durch den Gesundheitsfonds kaum ausgeglichen. Für den teuersten Versicherten, einen Jugendlichen, der an der Bluterkrankheit leidet, erhielt die Deutsche BKK im letzten Jahr beispielsweise 54.000 Euro aus dem Fonds. Die Leistungsausgaben für 2008 lagen aber bei 1,3 Millionen Euro. Die Differenz von 1.246.000 Euro muss die Krankenkasse irgendwie selbst aufbringen. Fragt sich nur, woher das Geld kommen soll, wenn alle Einnahmen aus dem Gesundheitsfonds stammen. Eine andere Zahl macht das Ausmaß dieses Dilemmas deutlich: In 2008 gab die Deutsche BKK für den teuersten Versicherten so viel aus wie für 600 Versicherte mit durchschnittlichen Kosten.</p>
<p>Der Morbi-RSA gleicht lediglich die Kosten für 80 definierte Krankheiten aus. Diese Krankheiten wurden aber nur mit statistisch ermittelten Durchschnittswerten belegt. Extreme Ausreißer nach oben werden nicht berücksichtigt. Vor der Einführung von Gesundheitsfonds und Morbi-RSA gab es dagegen eine Lösung für Hochkostenfälle: Sie wurden in einem zusätzlichen Risikopool der Krankenkassen ausgeglichen. </p>
<p>Ein Lösungsansatz, für den die Deutsche BKK sich stark macht, ist ein Morbi-RSA, der alle Krankheiten ausgleicht. Er sollte aber nicht die Ist-Kosten vollständig ausgleichen, um Wirtschaftlichkeitsanreize zu setzen. Die derzeitige Beschränkung auf 80 Krankheiten und deren Auswahl ist eine politische Entscheidung&nbsp; und ist unter Experten umstritten. Wenn die Unterschiede in der Risikostruktur gerechter ausgeglichen werden, herrschen für alle Kassen gleiche Bedingungen im Wettbewerb. Dann kommt es tatsächlich auf die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Krankenkasse an und ein fairer Wettbewerb wäre endlich möglich.</p>
]]></content:encoded><category>Zahlen</category>
<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 10:19:00 +0200</pubDate>
</item><item>
<title>Finanzierung der Kopfpauschale: Die Quadratur des Kreises</title>
<link>http://www.deutschebkk-klartext.de/nc/startseite/datum/finanzierung-der-kopfpauschale-die-quadratur-des-kreises/</link>
<description>Bundesgesundheitsminister Dr. Rösler lässt trotz großem Widerstand nicht locker, die Kopfpauschale (die FDP spricht lieber von der Gesundheitsprämie) soll kommen. Zwischen 15 bis 30 Euro zusätzlich zum Beitrag wird sie das Mitglied der gesetzlichen Krankenkassen kosten. Bei diesem Betrag wird es...</description><content:encoded><![CDATA[
<p>Bislang sind die prozentualen Beiträge von 14,9 Prozent für die Krankenversicherung für höhere Einkommen begrenzt. Arbeitgeber zahlen 7 Prozent, Arbeitnehmer zahlen den Rest (7 % + 0,9% Sonderbeitrag) bis zu einer sogenannten Beitragsbemessungsgrenze. Wer mehr verdient, zahlt trotzdem den Höchstbeitrag – und nicht mehr. Diese Grenze könnte nun angehoben werden. Dann zahlen besser Verdienende höhere Beiträge. Das Bundesgesundheitsministerium dementierte am 31. Mai diese Pläne, die bereits durch die Presse gehen. Aber woher soll das Geld kommen, wenn Bundesminister Rösler auf den Steuerausgleich über Steuergelder verzichten will? Genauer gesagt verzichten muss, da Bundesfinanzminister Schäuble angekündigt hat, die notwendigen Gelder nicht zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Es deutet viel hin auf Flickenschusterei. Es reicht politisch nicht aus, einfach die Beitragsbemessungsgrenze zu erhöhen und die Versicherten höher zu belasten. Der Rotstift muss auch bei den Ärzten angesetzt werden. Die Vorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Dr. Doris Pfeiffer, forderte demnach auch bei den Honoraren für niedergelassene Ärzte und bei den Krankenhäusern einen Sparkurs. Nach Berechnungen des GKV-Spitzenverbands erhalten Ärzte in 2010 rund 4,7 Milliarden Euro mehr als noch vor drei Jahren. Freilich haben die Ärztevertreter die Forderung nach einer Minusrunde sogleich zurückgewiesen.</p>
<p>Bislang also steht noch nichts fest. Die Nebel werden sich frühestens nach der Klausur des Bundeskabinetts am nächsten Wochenende lichten. Dann will auch Bundesminister Rösler seine Pläne der gespannten Öffentlichkeit vorstellen.</p>
]]></content:encoded><category>Gesundheitspolitik</category>
<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 13:05:00 +0200</pubDate>
</item><item>
<title>Spitzenmedizin für Krebspatienten: Neues Cyberknife-Zentrum in Norddeutschland</title>
<link>http://www.deutschebkk-klartext.de/nc/startseite/datum/spitzenmedizin-fuer-krebspatienten-neues-cyberknife-zentrum-in-norddeutschland/</link>
<description>Die Deutsche BKK ermöglicht Krebspatienten bundesweit den Zugang zu Spitzenmedizin und übernimmt die Behandlungskosten für die Cyberknife-Behandlung. Dank eines neuen Zentrums in Güstrow ist die schonende Präzisionsbestrahlung auch in Norddeutschland möglich. Sie wird für Tumoren insbesondere an...</description><content:encoded><![CDATA[
<p>Das „Cyberknife“ ist die modernste derzeit verfügbare radiochirurgische Technologie. Mit seiner Hilfe werden Tumoren in Hirn, Wirbelsäule, Lunge, Leber, Prostata, Niere und anderen Organen präzise, schonend und effektiv ausgeschaltet. Der Vorteil für den Patienten: Die Behandlung ist schmerzfrei, hat keine Nebenwirkungen und dauert nur wenige Stunden. Anders als bei anderen Eingriffen muss der Patient nicht ins Krankenhaus eingewiesen werden und benötigt keine anschließenden Heilbehandlungs- oder Rehabilitationsmaßnahmen. </p>
<p>Versicherte der Deutschen BKK können sich im CyberKnife-Zentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH, Friedrich Trendelenburg Allee 2 in Güstrow, behandeln lassen. Die bisherige Behandlungsmöglichkeit im CyberKnife-Zentrum München bleibt zusätzlich bestehen.</p>
]]></content:encoded><category>Medizin</category>
<pubDate>Thu, 20 May 2010 15:58:00 +0200</pubDate>
</item><item>
<title>Die Wahl in NRW ist vorbei – Steht die Kopfpauschale vor dem Aus?</title>
<link>http://www.deutschebkk-klartext.de/nc/startseite/datum/die-wahl-in-nrw-ist-vorbei-steht-die-kopfpauschale-vor-dem-aus/</link>
<description>Die schwarz-gelbe Koalition in NRW ist abgewählt. Auch wenn noch nicht abzusehen ist, welche Parteien eine neue Regierung bilden werden, eins ist klar: die bislang komfortable Bundesratsmehrheit für schwarz-gelb ist futsch. Und damit ist ein Durchregieren nicht mehr möglich. Im Gegenteil,...</description><content:encoded><![CDATA[
<p>Insbesondere in der Gesundheitspolitik wird ein Durchsetzen des umstrittenen Projekts „Kopfpauschale“ ein schwieriges, wenn nicht unmögliches Unterfangen. Ein Systemwechsel in der Gesetzlichen Krankenversicherung ist ohne Beteiligung des Bundesrats nicht denkbar. Da mag das Bundesgesundheitsministerium noch so trickreich verschiedene nicht zustimmungspflichtige Varianten einer Kopfpauschale vorschlagen, spätestens bei einem steuerfinanzierten Sozialausgleich müsste die Länderkammer mitreden. Und die Regel im Bundesrat besagt, dass sich die Länderregierungen mit z.B. Beteiligung der Grünen bei Streitfragen der Stimme enthalten.</p>
<p>Aber abseits der aktuellen parteipolitischen Konstellationen drängt die Unterfinanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung nach nachhaltigen Lösungen. <br />Spannend wird es werden, in NRW und im Bund. </p>
]]></content:encoded><category>Gesundheitspolitik</category>
<pubDate>Mon, 10 May 2010 12:28:00 +0200</pubDate>
</item><item>
<title>Mythos Ärztemangel und Röslers Landarztquote</title>
<link>http://www.deutschebkk-klartext.de/nc/startseite/datum/mythos-aerztemangel-und-roeslers-landarztquote/</link>
<description>20 km bis zum nächsten Hausarzt fahren? Auf dem Land keine Seltenheit. Die Lobby der Ärzte warnt seit Jahren vor einem vermeintlichen Ärztemangel. Dabei erhöht sich die Arztdichte pro Einwohner stetig: Kamen 1990 knapp 30 Ärzte auf 10.000 Einwohner waren es 2007 bereits fast 40. Ein Widerspruch?...</description><content:encoded><![CDATA[
<p>Die Verteilung der Ärzte in Deutschland stimmt nicht mehr. Während es in großen Städten eine Ärzteüberversorgung gibt, fehlen in ländlichen Regionen, vor allem in vielen Teilen Ostdeutschlands, bereits jetzt Ärzte. In den nächsten Jahren wird sich die Lage weiter verschlimmern: Das Durchschnittsalter bei niedergelassenen Ärzten liegt heute bei über 50 Jahren. Wenn ein Arzt seine Praxis aus Altersgründen schließt, wird diese oft nicht wieder besetzt. Hinzu kommt, dass junge Mediziner wegen besserer Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten ins Ausland gehen oder sich dort niederlassen, wo vermehrt gesunde Privatpatienten leben. Ein Einzugsgebiet mit vielen, vor allem älteren Kassenpatienten ist für die meisten dagegen unattraktiv: Lange Arbeitszeiten bei einem vergleichsweise bescheidenen Einkommen.<br /><br />Die FDP meint die Lösung des Problems unter anderem in der so genannten „Landarztquote“ gefunden zu haben. Wer sich bereit erklärt, nach dem Studium einige Jahre als Arzt in der Provinz zu arbeiten, hat die Chance, auch mit weniger guten Abiturnoten zum Medizinstudium zugelassen zu werden. Das Vorbild für das von Rösler geforderte Modell ist die „Bundeswehrquote“, also Studenten, die sich als Militärarzt verpflichten. Eine Quote, über die er selbst zum Mediziner ausgebildet wurde.<br /><br />Die Krankenkassen fordern eine Ausweitung dieser „Bedarfsplanung“. Es geht nicht nur um die Förderung von Arztpraxen auf dem Land, sondern vor allem um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Fach- und Allgemeinmedizinern. Die Versorgung mit Haus-, Kinder- und Frauenärzten müsse für jeden Bürger in der Nähe seines Wohnortes gewährleistet sein. Andere fachärztliche Leistungen, wie Kardiologie oder Rheumatologie, sollen in Medizinischen Versorgungszentren gebündelt werden. Nur so können kostspielige Mehrfachuntersuchungen verhindert werden.<br /><br /></p>
]]></content:encoded><category>Gesundheitspolitik</category>
<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 10:48:00 +0200</pubDate>
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