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11.06.2010 Einsparungen sind Gebot der Stunde

Rubrik: Zahlen

Qualität und Wirtschaftlichkeit schließen sich nicht aus. „Die Summen, die für ungeeignete Behandlungen ausgegeben werden, sind erheblich“, sagte Jürgen Windeler der Frankfurter Rundschau am 9.Juni. Dies seien Milliardenbeträge, „und nicht nur einstellige“. Bevor man über die Rationierung medizinischer Leistungen rede, solle man diese Mittel in die richtigen Bahnen lenken, sagte Windeler.

Die Deutsche BKK unterstützt die Aussagen von Jürgen Windeler, dem künftigen Leiters des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nachdrücklich. In vielen medizinischen Bereichen gibt es ein nicht zu geringes Einsparungspotenzial. Das Kriterium Wirtschaftlichkeit und Qualität der Versorgung muss einen höheren Stellenwert bekommen. So lassen Studien zum Beispiel Zweifel am Nutzen arthroskopischer Operationen aufkommen. Die Operationen werden häufig durchgeführt, dem Zweifel aufgrund der Studien wird jedoch nicht nachgegangen. Die Krankenkassen bezahlen. Weitere Beispiele und mehr Informationen finden sich im neuen „dialog“ der Deutschen BKK.

Kommentare zum Beitrag

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forstamt

Freitag, 13-08-10 20:53

Weshalb mit Phrasen eine Einsparung gepredigt werden soll, ist nicht nur entwürdigend, sondern wird von den Vertretern dieser Demokratie begrüßt.

Fakten:

-das Sterbegeld gestrichen
-Baukindergeld gestrichen
-Erziehungsgeld halbiert
-Harz4 eingeführt
-Rentenalter auf 67 Jahre erhöht -Witwenrente gekürzt
-usw.

Der planmäßigen Ruinierung muß ein Ende bereitet werden!
Die Tatsachen bezeugen die unerträglichen Zustände in der BRD.
Die Rechtlosmachung eines Arbeiters muß ein Ende haben und wenn wir keine Hilfe bekommen, müsssen wir unsere Hilfe selbst finden.

 
 

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